Aussicht auf Schadensersatz steigt: Möglicherweise erstes Geständnis im Betrugsfall Wirecard

Berichten zufolge hat der Manager einer Tochtergesellschaft der Wirecard AG eine Beteiligung am Betrug durch die Unternehmensleitung gestanden. Damit steigen die Aussichten für Schadensersatzansprüche der Anleger. Auf Anleger-Klage.de können sich geprellte Anleger von Finanzanwälten kostenfrei beraten lassen und ihren Schadensersatzanspruch geltend machen.

Mögliches Geständnis sorgt für Hoffnungen bei Anlegern

Erfreuliche Neuigkeiten für die geschädigten Anleger der insolventen Wirecard AG: Nach Angaben seines Anwalts hat der inhaftierte Chef der Wirecard-Tochter Cardsystems Middle East gegenüber der Staatsanwaltschaft München Aussagen über den Betrug durch das Management der Wirecard AG gemacht. Er habe aber kein explizites Geständnis abgelegt, betonte sein Anwalt.

Von Dubai aus kontrollierte das Tochterunternehmen den Asienhandel von Wirecard und dürfte daher maßgeblich an dem Betrug beteiligt gewesen sein, indem es Geschäfte in Milliardenhöhe vorgetäuscht hat. Auch in Dublin wurden die Räumlichkeiten einer weiteren Wirecard-Tochter durchsucht und auch Wirecard-Geschäftsführer Markus Braun hat sich bereits gestellt. Das erhöht den Druck auf Wirecard und deren Führungsriege und steigert die Chancen auf Abfindung für geschädigte Anleger. Außerdem soll eine Managerhaftpflichtversicherung bestehen, die bei Pflichtverletzungen durch das Management greift. Aus den angeblichen 125 Mio. Euro Versicherungssumme könnten Schadensersatzansprüche also teilweise gedeckt werden.

Anleger-Klage.de macht Schadensersatzansprüche geltend

Neben der Wirecard AG überprüfen die Fachanwälte von Anleger-Klage.de, ob Ansprüche gegenüber der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Ernst & Young“ sowie den Ex-Vorständen Braun und Marsalek sowie gegen das Vorstandsmitglied von Knoop bestehen. Außerdem sind sie der Auffassung, dass die Aufsichtsbehörden ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen sind und so ebenfalls für Schadensersatzansprüche herangezogen werden können, selbst das Finanzministerium wusste wohl deutlich mehr über den Betrugsskandal, als es bisher zugeben wollte. In einer kostenfreien und unverbindlichen Vorabprüfung werden geschädigte Anleger durch Fachanwälte für Finanzrecht individuell beraten, um das bestmögliche Vorgehen zu bestimmen.


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